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PGR Wahl und Wahl des Gemeindeausschusses

Pfarrgemeinderatswahl und Wahl des Gemeindeausschuss 2018 – eine neue Zeit in der Pfarre Mauer

 
Welche Bedeutung hat die PGR-Wahl
Unser neuer Pfarrer hatte den Wunsch, einen gemeinsamen Weg der Gemeinden von St. Erhard und dem Georgenberg zu beginnen, der sich auch im neuen Pfarrgemeinderat spiegeln sollte.
Ich bin da.für – das Motto der PGRWahl - betrifft alle Mitglieder unserer beiden Teilgemeinden: Wofür stehen wir eigentlich in unserem Leben und in unserem Glauben? Wie können alle in
der Pfarre eine Heimat finden, wie ihren Beitrag zur Lebendigkeit und zu einer Erneuerung der Kirche leisten und…. haben wir in unserer Pfarre nicht viele schlummernde Talente, Menschen mit Engagement und Herz für die Sache Jesu? Ich bin da.für!
Es geht nicht nur um die treuen Kirchenbesucher, sondern darum, alle die uns ferne geworden sind, wieder neu in den Blick zu nehmen. Wir erhoffen ein Klima des Aufbruchs, damit sich wieder mehr Menschen für den Glauben an Jesus Christus und für den Einsatz für
den Nächsten begeistern lassen. 
 
Neue Spielregeln
Am 17. und 18. März 2018 findet nun die Pfarrgemeinderatswahl in unserer Pfarre statt, somit in der Gemeinde St.Erhard und in der Gemeinde Georgenberg. Die Erzdiözese Wien hat uns allerdings neue Regeln vorgegeben.
 
Künftige Struktur von Pfarrgemeinderat und Gemeindeausschüssen in der Pfarre Mauer
 
Der Pfarrgemeinderat
 
Der Pfarrgemeinderat wird künftig 10 gewählte Mitglieder haben, aus jeder Teilgemeinde 5 Personen. Jeder aktiv Wahlberechtigte kann 10 Kandidaten auf dem Stimmzettel ankreuzen, die 5 Kandidaten mit den meisten Stimmen in jeder Teilgemeinde werden Mitglieder
des PGR. Zu den gewählten Mitgliedern des PGR kommen noch Mitglieder von Amts wegen, sowie entsandte und ev. bestellte Mitglieder, die Leiter der Gemeindeausschüsse und der Vorsitzende des Vermögensverwaltungsrates. Die Aufgabe des PGR in dieser neuen
Form besteht vor allem darin, für die ganze Pfarrgemeinde, alle Gruppen und Gemeinschaften der Pfarre Initiativen mit dem Ziel zu entwickeln, dass die Menschen das Evangelium kennen lernen und christliches Leben üben. Aus diesem Grundauftrag ergeben sich alle weiteren Aufgaben, wie etwa Sorge um die Einheit der Pfarre, Ökumene und interreligiöser Dialog, etc..
Seinen Ausdruck findet dies in einem Pastoralkonzept für die gesamte Pfarre.

Die Gemeindeausschüsse
Sowohl auf dem Georgenberg als auch in St. Erhard wird gleichzeitig mit dem Pfarrgemeinderat auch je ein Gemeindeausschuss gewählt. Jeder Gemeindeausschuss setzt sich aus gewählten und amtlichen Mitgliedern zusammen. Die Gemeindeausschüsse sind Organe des PGR. Es gilt das Subsidiaritätsprinzip. Grundaufgabe jedes Gemeindeausschusses ist die Obsorge über das christliche, gemeinschaftliche Leben in der Teilgemeinde. Dazu gehört z.B. die Umsetzung des pfarrlichen Pastoralkonzeptes, diakonische Dienste (Caritas, Befassung mit konkreten Sorgen und Nöten der Menschen vor Ort, etc.), Vorbereitung und Feier der Liturgie und der Sakramente, aber auch die Erstellung eines Budgetvorschlages für die Teilgemeinde.

 
Der Vermögensverwaltungsrat
Der Vermögensverwaltungsrat wird vom PGR bestellt, besteht aus 4 bis 8 Personen und hat vor allem administrative und kaufmännische Aufgaben, wie Verwaltung des Kirchenvermögens, Bauangelegenheiten, Abschluss von Dienstverträgen mit Laiendienstnehmern, Erstellung eines Haushaltsplanes und des Jahresabschlusses für die Pfarre. Der Vermögensverwaltungsrat entlastet Pfarrer und PGR von administrativen Aufgaben, sodass sich diese primär den pastoralen Herausforderungen widmen
können.
 
Wahlberechtigt sind alle Katholiken, die am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet oder das Sakrament der Firmung empfangen haben und einen Wohnsitz im Pfarrgebiet haben bzw. regelmäßig am Leben der Pfarrgemeinde teilnehmen. Auch Kinder vor Erreichung der Wahlberechtigung haben eine Stimme. Das Stimmrecht wird dabei von den erziehungsberechtigten Eltern ausgeübt. Die Erziehungsberechtigten vereinbaren, wer das Stimmrecht für die Kinder ausübt.
 
Durchführung der Pfarrgemeinderats- und Gemeindeausschusswahlen 2018 in der Pfarre Mauer
Jede Teilgemeinde, also St. Erhard und Georgenberg, bildet einen eigenen Wahlsprengel (= Wahlort).
 
Wahlort für die Teilgemeinde St. Erhard ist das Pfarrzentrum, Endresstraße 117
Wahltermine: Sonntag, 18. März 2018 von 9.00 - 11.45 und 17.30 - 19.30 Uhr, sowie Mittwoch, 14. März 18.00 - 20.30 Uhr und Samstag, 17. März 18.00 - 20.30 Uhr
 
Wahlort für dieTeilgemeinde Georgenberg ist die Wotrubakirche, Ottillingerplatz 1
Wahltermine: Sonntag, 18. März 2018 von 9.00 - 11.45 Uhr und Samstag, 17. März 18.00 - 19.45 Uhr
 
Wer kann gewählt werden?
Die Namen der Kandidaten sind auf den offiziellen Stimmzetteln für den PGR und den jeweiligen Gemeindeausschuss in alphabetischer Reihenfolge angeführt.
Stimmzettel: Die offiziellen Stimmzettel für den Pfarrgemeinderat und den jeweiligen Gemeindeausschuss werden an den Wahltagen am zuständigen Wahlort von der Wahlkommission ausgegeben.
 
 
Wie wird gewählt?
Für den Pfarrgemeinderat: Ankreuzen von maximal 10 Namen auf dem offiziellen PGR- Stimmzettel
Für den Gemeindeausschuss St. Erhard: Ankreuzen von maximal 7 Namen auf dem offiziellen Gemeindeausschuss-Stimmzettel
Für den Gemeindeausschuss Georgenberg: Ankreuzen von maximal 5 Namen auf dem offiziellen Gemeindeausschuss-Stimmzettel
Briefwahl: 
Wer an der PGR-Wahl nicht persönlich teilnehmen kann, kann sein Stimmrecht auch mittels Briefwahl ausüben. Verbindliche Wahlunterlagen (Stimmzettel, Wahlkuvert, Rücksendekuvert) können ab Dienstag, 6. März 2018 in der Pfarrkanzlei während der Bürostunden behoben werden. Jeder ausgefüllte Stimmzettel muss in ein eigenes - unbeschriftetes – Wahlkuvert gegeben werden. Auf dem Rücksendekuvert muss als Absender angegeben sein, welche Person gewählt hat. Das Rücksendekuvert muss spätestens am Sonntag, 18. März 2018, 19.30 Uhr, beim Wahlvorstand in St. Erhard Mauer, Endresstraße 117, Pfarrzentrum, eingelangt sein. 
 
Wo können, wo möchten, wo werden Sie mitarbeiten?
Nicht nur PGR und Gemeindeausschüsse, auch die einzelnen Arbeitskreise werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter brauchen! Machen Sie jedenfalls bei der PGRWahl im März 2018 mit. Schon eine hohe Wahlbeteiligung würde aufzeigen, dass wir uns nicht nur Christen nennen, sondern auch so denken und glaubhaft handeln.
 
Rudolf Apflauer