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Gedanken zur 6. Woche in der Osterzeit 2020

(Die Gedanken gehen von einigen Lesungen aus, die in dieser Woche vorgesehen sind.)

 

° Wir sind in der Osterzeit, und erwarten das Pfingstfest, das Kommen des Hl, Geistes.

Die ersten Zeugen der Auferstehung waren Frauen. Man hat ihnen aber nicht geglaubt.

Die ersten, die den Glauben an Jesus in Europa angenommen haben, waren ebenfalls Frauen.

 

° Aufgrund einer Vision reisen Paulus und sein Begleiter von Kleinasien nach Mazedonien. In der Stadt Philippi gehen sie am Sabbat dorthin „… wo wir eine Gebetsstätte vermuteten. Wir… sprachen mit den Frauen, die sich eingefunden hatte. Eine Frau namens Lydia… aus Thyatira hörte zu; sie war eine Gottesfürchtige (das heißt eine nichtjüdische Synagogenbesucherin), und

der Herr öffnete ihr das Herz.“ (Apg 16,13-14)

 

° Paulus zieht auf dieser Missionsreise weiter. Über Athen kommt er in die Hafenstadt Korinth. Dort hat er wieder eine Vision. Der Herr macht ihm Mut: „Fürchte dich nicht!

Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir,…“ (Apg 18,9-10)

 

° Nach einem Jahr und sechs Monaten, für den unsteten Paulus eine sehr lange Zeit, verlässt er Korinth. Wenn Paulus eine seiner vielen Gemeinden, verlassen hat, dann blieb sie wie eine zarte Pflanze zurück, die erst zur Reife geführt werden musste. Die Gemeinde selbst war herausgefordert.

Jesus sagt in den Abschiedsreden:„Wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen.“(Joh 16,7)

 

Guter Gott, wir sind dein Volk, wenn wir uns immer unterwegs und im Reifungsprozess sehen. Wir die Getauften. Frauen und Männer.

Gib uns deinen Beistand, den Geist der Wahrheit, damit es uns gelingt

in Gleichheit und Geschwisterlichkeit zu leben.

Komm du Beistand, stehe uns bei! Amen                                                                   HJK